JooJoo – Das iPad bekommt Konkurrenz auf Atom-Basis

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Ich als iPhone-Besitzer habe es schon ganz schön schwer, mich beim Kauf eines iPads zurück zu halten. Es hat für mich einfach zu viele Nachteile – fehlende Flash-Unterstützung, keine Möglichkeit zur Emulation alter Konsolen / Homecomputer, keine eigene Software und so weiter und so fort. Zudem ist der Preis von knapp 500 Euro doch ganz schön happig. Gut, dass so langsam die Alternativen in Form von umgemodelten Netbooks in iPad-Form eintrudeln. Während viele Hersteller zwar nicht auf die Atom-Basis setzen und lieber einen Arm-Prozessor aus dem Mobilsegment zusammen mit Googles Android einsetzen, gibt es da draußen einige Hardwareentwickler, die es auf X86-Basis versuchen. Während die Prototypen von HP, Sony, Asus und co schon sehr vielversprechend aussehen, hat es eine kleine Firma bereits geschafft, ein Produkt komplett marktfertig zu veröffentlichen. Leider hat die kleine Firma Fusion Garage noch nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die das Produkt eigentlich erfordert.

Das JooJoo, wie sich das Webpad nennt, ist mit einem Atom N270 und Nvidia ION-Chipsatz ausgestattet und wird ebenfalls mit Google-Android ausgeliefert. Interessante Features, wie ein Accelerometer, das die Lage des Pads erkennt, optionales 3G und einen kapazitiven Touchscreen, der mit den Fingern bedient werden kann, plus die Tatsache, dass man all das machen darf, was Apple verbietet, machen das Tablet zu einem echten iPad-Killer. Leider ist noch nicht ganz klar, ob man alternativ zu dem installierten Google-Android zusammen mit einem Upgrade der 4GB SSD ein Windows XP oder Windows 7 (Möglich sein dürfte das, da die FCC dies zu Zertifizierungszwecken bereits gemacht hat) laufen lassen kann, um zum Beispiel, ION sei Dank, eine Runde World of Warcraft oder ein paar SNES-Spiele darauf laufen zu lassen. Ich bin in jedem Falle schon einmal sehr gespannt auf das Produkt.